Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heiße ich Sie an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie der Universität Innsbruck herzlich willkommen!
Im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen Sie als Mensch und Patient! Die Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie zählt bei Erkrankungen, die einer chirurgischen Behandlung bedürfen, zu den führenden Zentren im deutschen Sprachraum. Unser Ziel ist es, Ihnen die beste medizinische Versorgung anzubieten und Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu machen. Auf dieser Homepage finden Sie wichtige Informationen über unser breites Behandlungsspektrum. Wir hoffen, damit einige Ihrer wichtigsten Fragen im Vorfeld zu beantworten. Falls Sie noch mehr wissen wollen, stehen unsere Mitarbeiter gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Vertrauen, mit den besten Wünschen für eine baldige Genesung!

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, MAS, MSc, F.A.C.S.
 
 
hier finden sie die Ambulanzzeiten/Spezialspechstunden
 

 

"Individuelle Therapie, die jedem Patienten in seiner Ganzheit gerecht wird"

An der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (VTT) der Medizinischen Universität Innsbruck wird für jede Patientin/jeden Patienten ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt, der ganz auf seine Erkrankung und seine persönliche Situation und Bedürfnisse abgestimmt ist. Daher bieten wir unterschiedliche Operationsverfahren an. Die Grundlage dafür bildet eine breite und bunte Mischung aus konventionellen und minimal invasiven chirurgischen Verfahren, die unter einem Dach von spezialisierten Teams rund um die Uhr erbracht werden. Dabei spannt sich der Bogen von einfachen chirurgischen Maßnahmen der Grundversorgung, wie Bruchoperationen, bis hin zu komplexen Operationen, wie der Hand-und Dünndarmtransplantation. Methodisch werden alle konventionellen, laparoskopischen und thorakoskopischen Operationen angewandt. Spitzenmedizin ist heute nur durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zu erreichen, bei der jede medizinische Disziplin mit ihrer Kernkompetenz zum Erfolg beiträgt. Innerhalb der chirurgischen Disziplin ist der Weg durch Spezialisierung, die den Organen folgt, vorgezeichnet (siehe Schwerpunkte der VTT). Nur so können wir modernste Spitzenmedizin, von der man sich den besten Nutzen bei möglichst geringem Risiko erwarten kann, anbieten. Hand in Hand mit der Patientenversorgung auf höchstem Niveau sind die beiden weiteren Säulen des Aufgabenbereichs einer Universitätsklinik verwoben. In der Forschung als auch in der Lehre haben wir uns weitere Schwerpunkte gesetzt. Ischämie und Reperfusion in der Transplantation solider Organe, Sepsisforschung ("abdominelle Katastrophe"), Metastasenchirurgie in der Onkologie und das Qualitätsmanagement sind die bei uns die vorgegebenen Forschungsschwerpunkte. Ganz besonders stolz sind wir auf das Ausbildungszentrum, das mit der Möglichkeit der Simulation für die Aus- und Weiterbildung das richtungsweisende Tor in die Zukunft darstellt. Alle unsere MitarbeiterInnen werden in komplexen Lernmodulen mit Operationsschritten „am Computer“ ausgebildet und erreichen damit überdurchschnittliche Fertigkeiten, die sie in den Operationssaal mitnehmen. Hoch motivierte, sehr gut geschulte und durch zahlreiche Zusatzausbildungen hoch qualifizierte Mitarbeiter in der Pflege und anderen wichtigen Bereichen der chirurgischen Patientenversorgung ergänzen die Bemühungen unserer ÄrztInnen bei der gemeinsamen Arbeit am Patienten.

Infrastrukturell verfügt die VTT über 156 systemisierte Betten auf 7 Bettenstationen. Alle Bettenstationen sind mit modernster Hotelkomponente ausgestattet. Die interdisziplinäre Bettenstation der Abteilung Kinder- und Jugendchirurgie der VTT befindet sich im Herz- und Kinderzentrum, die restliche Bettenstationen und Ambulanzen im Chirurgiegebäude (Haus 8, Department Operative Medizin). Die Sonderklassestation (11N) verfügt über 2-Bettzimmer und mit Aufzahlung sind auch 1-Bettzimmer belegbar. Bitte informieren Sie sich vor der Aufnahme. 

Im Jahr werden über 14.000 Patienten stationär behandelt und über knapp an die 6000 Operation durchgeführt. Das entspricht mehr als 10% aller an den Universitätsklinken Innsbruck erbrachten operativen Leistunge. Die mittlere Aufenthaltsdauer der stationären Patienten liegt derzeit bei 5,5 Tagen. Die Chirurgische Ambulanz ist in eine Terminambulanz und eine Notfallamulanz mit durchgehender Öffnungszeit geteilt und wird durch mehrere Spezialambulanzen, die den Schwerpunkten der Abteilung folgen, ergänzt. Ambulant werden an die 50.000 Patienten behandelt.